Freitag, 18. September 2009

KISS 1 : Wie du mir, so ich dir

Genre:
Comedy, Romance, Shounen-Ai
Rating:
T
Comments:
zu den kapiteltiteln muss ich sagen, dass sie zwar nichts zum inhalt sagen, aber trotzdem cool klingen, oder? :D~
das in klammers sin gedanken des erzählenden charakters, wenn a/n dabeisteht, sinds meine XD dann wünsche ich hier viel spaß x33

Well then... STARTO!!

Chapter 1:

Wie du mir, so ich dir.


Oh, wie ich die lange Pause verabscheute.
Ich war bestimmt kein Streber (so weit kommts noch!), aber ich war es einfach Leid, mir das Getratsche der ganzen Klasse auf einmal anhören zu müssen. Ich kann doch nichts dafür, dass ich so beliebt bin! Q______Q~
Jeden Tag, wenn es zur Mitagspause klingelt, bete ich, dass mich sofort der Schlag trifft, damit ich von dem Gequietsche und Gekreische und dem andauernden “Weißt du schon...?” wenigstens heute verschont bleibe.
Aber wie immer war auch heute diese höhere Macht, zu der ich insgeheim betete, mir ungnädig. Vielleicht sollte ich zu ‘ner anderen Religion wechseln… Aber zurück zum Thema! Ich wurde also auch heute wieder von meinen vielen Kumpels zugequatscht. Und auch heute kam Murata mit einem ewig alten Thema an.
“Habt ihr schon gehört, dass Tatsumi Kaoru schon wieder ne Abfuhr gekriegt hat? Ich wette, dass das an seinen Küssfertigkeiten liegt, ihr nicht auch?” Wildes Gelächter. Manchmal fragte ich mich wirklich, wen die mit ihren Sprüchen beeindrucken wollen. Hier gings ja manchmal schlimmer zu als bei Mädchen.
“Ich habe gehört, dass das nicht stimmt... Dass Tatsumi so schlecht küsst, meine ich...” Mein Einwurf hatte seine Wirkung nicht verfehlt, denn augenblicklich herrschte Stille im Raum und ich konnte hören, wie diverse Bleistifte unsanft Bekanntschaft mit dem Boden machten. Endlich Ruhe. Wenn auch nur für wenige Sekunden.
“Wa~s?” “Woher hast du das denn?” “Tatsumi kann küssen?” “Hat jemand meine rosa Elefantenbleistift gesehen?” All das glaubte ich in diesem Wortgewitter herausgehört zu haben.
“Nun ja, ich habs eben irgendwo gehört. Aber ich hab keine Ahnung, was da dran ist, Leute.” Interessierte, fast schon aufdringliche Blicke fielen auf mich. “Ich will’s wissen!” “Genau, das muss geprüft werden!” “Ich will’s auch wissen!” “Hat jemand meinen rosa Elefantenbleistift gesehen?” Wieder so ein Wortschwall. “Na, dann sollte wohl jemand losgehen und ihn einfach küssen,”, meinte ich mehr zum Spaß als im Ernst. “Genau!”, sagte Murata und musste grinsen, wie ein gutes Drittel der Klasse. Hmm, denen schien die Idee zu gefallen. Warum auch nicht, wenn sich mich dann mal für ‘ne Weile in Ruhe lassen würden.
So kam also meine nächste Frage, um dieses Feuer noch mehr anzufachen. “Und wer soll das machen?”
...
Und innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde zeigten 26 der 28 vorhandenen rechten Zeigefinger in dieser Klasse auf mich (der 27. gehörte mir und der 28. suchte immer noch verzweifelt nach seinem rosa Elefantenbleistift).
“W-… Da-... Dadas ist nicht euer Ernst, oder? WIESO ICH?!”
Na~ toll... Wieso war ich nicht eher darauf gekommen, dass sie den Anführer der Klasse für so eine schwierige Mission auswählen würden?
Wieder ergriff Murata (eigentlich mein -bis jetzt- bester Freund!) das Wort und meinte trocken: “Ganz einfach, du bist der einzige hier, der sich so was traut. Immerhin hast du dir selbst den Titel ‘ganzer Kerl’ verpasst, oder?”
Nach einer schier endlosen Diskussion war ich aufs Dach geflüchtet und aus dem Klassenzimmer drang nur noch ein “Gefunden! ... Wo seid ihr denn alle?!”

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